AnosmiaAnosmias Kosmetik-Kommentare

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23.08.2016 22:23 Uhr
3 Auszeichnungen
Die Farbpalette dieses Creme-Gel-Lidschattens ist wirklich ein Traum, egal ob Nudetöne oder Knallbunt.
Ich hatte beides - das "Soft Ochre MAC"-Dupe und den metallic-türkisen.
Verwendet habe ich bisher vor allem den Creme de Nude und zwar als Basis für Puder-Lidschatten, die gleichzeitig teint-ausgleichend wirkt.
Im Ausgleichen war er auch wirklich spitze: Sämtlich Rötungen und Äderchen verschwinden darunter, Farben und Farbübergänge kommen auf dieser Basis viel besser raus.

Weniger zufrieden war ich mit der Haltbarkeit: Es gibt Shadow-Bases, die knacken wirklich die 12h-Marke. Das ist mir aus mehreren Gründen (bzw deren Kombination) wichtig:
- ich schminke mich ungern nach. Ich schleppe tagsüber kein Pinselset plus Farben mit mir rum um das AMU zu restaurieren (auf Base funktioniert das auch nicht immer reibungslos...)
- ein Tag (Arbeit plus anschließendes Essen gehen mit Freunden... oder oder oder ;-)) hat ja fast immer mehr als 12 h mit Make Up
- ich trage oft dunkle oder knallige Farben. Wenn die Creasen sieht es meiner Meinung nach viel übler aus, als wenn Nude- oder Pastelltöne leicht verwischen.

Dieser Lidschatten hält bei mir nicht den ganzen Tag, sondern creast ab Nachmittag.
Den CdN als Base fand ich somit als Base langfristig untauglich, was schade ist, weil er wie gesagt wirklich eine tolle Grundlage für AMU ist.

Als Lidschatten getragen finde ich die Haltbarkeit (verglichen mit Shiseido) auch nicht so großartig, da kann man den Nachmittags aber ohne weiteres mit den Fingern wieder gleichmäßig verteilen.

Von der Farbauswahl und Quali kann dieser Lidschatten aber locker mit Shiseido mithalten, das ist wirklich unglaublich.

FAZIT: Würde ich als Base nicht weiter empfehlen, falls es jemand nur deshalb darauf abgesehen hat. Als Lidschatten: gelungener Shiseido-Creme-Lidschatten-Dupe!


22.08.2016 14:59 Uhr
5 Auszeichnungen
Ich habe die letzten Wochen mal ein paar Alverde-Haarprodukte getestet und insgesamt würde ich das Ergebnis als traurig bezeichnen (ein paar der Produkte will ich nichtmal aufbrauchen), aber so schlecht wie dieses war keins.

So stellte sich das Shampoo bei mir dar:
- lässt sich nicht gut verteilen
- schäumt trotzdem viel zu stark (oft geht bei NK-Shampoos wenig Schaum und schlecht verteilen ja zusammen...)
- lässt sich schlecht ausspülen
- die Haare waren danach ausgetrocknet und verfilzt, fühlten sich aber auch nicht wirklich gereinigt an
- das Styling danach ist schwierig, weil die Haare richtig stark verknotet und auch nach dem Auskämmen noch struppig sind und gleichzeitig eben nicht fluffig-sauber. Richtig seltsam

Ich glaube, das war mein schlimmstes Shampoo ever. Ich hab ihm trotz spontanen angenervt sein ein paar Tage gegeben, aber meine Haare leiden darunter und von reduziertem Farbverlust kann auch keine Rede sein.


21.08.2016 14:54 Uhr
6 Auszeichnungen
Diesen Concealer habe ich eher so im Vorbeigehen eingesammelt ("Kann man ja mal probieren, klingt gar nicht schlecht") ohne mir viel zu versprechen, jetzt bin ich begeistert.

Wenn ich mir einen Concealer hätte „backen“ müssen, dann wäre es dieser:
- flüssig-cremige Textur
- Deckkraft auf halben Weg zwischen leicht und mittel mit leicht aufhellender Wirkung
- lässt sich gut verblenden, zieht gut ein, verschmilzt mit dem Hautton
- creast nicht
- staubt nicht
- hält ewig!!
Selbst nach einem Tag in Chlorwasser hing abends noch ein Rest beige im Abschminkpad und das ohne Auffrischen.

Ich benutze ihn nur für den Augenbereich. Um Rötungen oder Unreinheiten abzudecken taugt er garantiert nicht, die Deckkraft ist ja nicht besonders, aber für die Auffrischung des Augenbereichs ohne das jedes Lachfältchen (oder einfach so vorhandene Fältchen :-D ) betont wird finde ich ihn absolut genial.
Unbedingt Testempfehlung.


21.08.2016 14:32 Uhr
2 Auszeichnungen
Mir ist mit diesem hier das erste Mal bewusst eine Lip Base ins Auge gefallen und ich musste sie probieren.
Erstmal zum Auftragen/Gefühl auf den Lippen:
Ähnlich wie ein Lip Stain. Erinnert mich jedenfalls sehr an meinen von YSL – schon cremig, aber ein bisschen kribbelig und chemisch auch. Kein besonders schönes Gefühl, weshalb ich Nutzern von MAC oder UD fast direkt davon abraten würde: An denen schätzt man in der Regel ja die Haltbarkeit plus Cremigkeit und das tolle Gefühl auf den Lippen macht man sich mit dem Zeug kaputt ohne das viel an Haltbarkeit gewonnen wäre.
Womit ich gleich beim Hauptpunkt bin:
Ich verzeichne keine besonders gesteigerte Haltbarkeit, nur in Kombination mit zusätzlich Lipliner wird es interessant, dann passiert aber auch dasselbe wie bei manchen Lipstains, das sich die Produktmischung an einigen Lippenpartien quasi „fest frisst“ und an anderen abpellt.
Nicht ansehnlich und auch sonst nicht sehr schön.
Pflegend ist die Base bei mir auch nicht.
Eher leicht austrocknend.

FAZIT: Lohnt den Test nicht wirklich, ich glaube, ich werde den nicht oft benutzen...


21.08.2016 14:28 Uhr
6 Auszeichnungen
Das Set umfasst 5 Pinsel und eine Pinseltasche (allerdings sehr hässlich), das macht den Preis von 20 Euro annehmbar. Bei TKMaxx gibt’s das Set manchmal auch für 15 Euro. Damit ist der Pinselpreis in der Nähe von Ebelin, da kann man erstmal nicht viel falsch machen, es sei denn, man findet für die meisten Pinsel des Sets schlichtweg keine Verwendung.
Die enthaltenen Pinsel im Einzelnen:
BrowBrush/Augenbrauenpinsel
FineLiner Brush/Linerpinsel
Base Shadow Brush/Lidschattenpinsel
Accent Brush/Akzentpinsel
Deluxe Crease Brush/Lidfaltenpinsel

Augenbrauenpinsel: Toller Brauenpinsel!! Richtig toll. Der ist fest genug, um sich damit akurat geometrische Brauen zu malen, aber gleichzeitig nicht zu straff und taugt damit daher auch für einen eher „natürlichen“ Look.
Linerpinsel: Grundsolider Linerpinsel. Malt tolle, feine Linien ohne kleckern und ausrutschen, ist aber ein bisschen tricky bei von Natur aus geschwungenen Lidern.
Lidschattenpinsel: Der ist sehr schön für die erste Lage Lidschatten. Nicht zu flauschig, nicht zu fest, nicht zu groß, nicht zu klein. Staubt nichts durch die Gegend, damit lässt sich auch gut in den kleineren Flächen arbeiten. Die Form erlaubt auch großflächigeres Akzente setzen easy und präzise. Für die Lidfaltenbetonung aber doch eher tricky, also kein Multi-Tool.
Akzentpinsel: Für sehr kleine Akzente. Ich finde den irgendwie mühselig. Für die Lidfalte nur mittelgut geeignet, da nicht abgerundet und beim Highlighten der Augeninnenwinkel braucht der erstaunlich viel Zeit bis man mal was sieht von den Akzenten.
Lidfaltenpinsel: Ich verstehe einfach nicht, warum der Lidfaltenpinsel heißt, für mich ist das ein eigenwillig designter Blenderpinsel, der wirklich einen Top-Job beim Ausfaden am Sockel macht und auch gut einsetzbar ist, um einmal über das ganze Lid zu blenden. Er ist sehr fest und kompakt und nimmt deshalb überflüssigen Puder auch gut mit runter. Aber damit die Akzente in der Lidfalte setzen? - Eher nicht.

Insgesamt bin ich von der Pinselzusammenstellung und Qualität sehr angetan, damit kann man viel anfangen.

Abstriche gibt’s bei der Formstabilität: Die flauschigeren Pinsel haben schon erste Fledder-Erscheinungen am Rand (abgeknickte oder abstehende Haare).
Je nachdem wie sich das entwickelt kommt ein Nachkauf auf jeden Fall in Frage.


21.08.2016 14:27 Uhr
3 Auszeichnungen
Der Pinsel sah schon in der Packung danach aus, als sei er äußerst praktisch für das Verblenden in der Lidfalte, deshalb habe ich ihn mitgenommen.
Und, ja, das ist er auch. Für einen Blenderpinsel ist er sehr dicht und kompakt, nicht diese voluminöse Buschigkeit, er wirkt auch ein wenig kleiner als andere Blenderpinsel.
Das gezielte Verblenden - ohne das dunkle Akzente oder eben der dunklere Lidschatten in der Lidfalte über das ganze Lid „ausfransen“ - finde ich mit diesem Pinsel leichter und das Ergebnis ist entsprechend ordentlich und gleichmäßig.
Ist einer meiner Lieblinge zum Verblenden, man kann ihn aber meiner Meinung nach auch direkt für die Akzente benuzen, weil er so präzise ist.
Einziger Abstrich: Er hat relativ zügig angefangen, an den Randhaaren zu fransen und zu knicken. Bisher nicht dramatisch, trotzdem nicht schön. Der Fairness halber sei aber erwähnt, dass ich mit Kosmetikpinsel nicht gerade vorsichtig umgehe. Dass ich mit ihnen nicht die Flusen aus der Nähmaschine wische um sie anschließend in der Waschmaschine durch zu waschen ist auch schon alles.
Soll heißen: Dieser Pinsel wird nicht gern in eine eh schon volle Kosmetiktasche gequetscht, am besten noch mit umgeknickten Härchen. (Es gibt andere Pinsel die stört das nicht...)
Auswaschen und mit Spray reinigen lässt er sich gut, aber auch da ist ein wenig Vorsicht geboten, was die Pinselhaare angeht.


21.08.2016 14:23 Uhr
10 Auszeichnungen
Großartige Augencremes sind wirklich selten, irgendwas ist immer, entweder tränende Augen, Wirkungslosigkeit, Inhaltsstoffe, die man vielleicht wirklich nicht in Augennähe haben will und, ganz oft: der Preis.
Es scheint mittlerweile normal zu sein, dass namhafte Augencremes bei um die 20 Euro anfangen und das Ende bei 100 Euro noch lange nicht erreicht ist (und im schlimmsten Fall bekommt man für die Kohle einfach nur ne Tube Silikon, welches natürlich einen okayen Soforteffekt hat, langfristig jetzt aber nicht so wirklich was für die Augen tut…)
Für Gaukis Tipp Richtung Sebamed Augencreme war ich deshalb extrem dankbar, aber für die Nacht fehlte mir trotzdem noch was.
Als ich im Bio-Paradies nach der Augensalbe von Dr Hauschka guckte (noch so ein vielversprechender Cosmetio-Tipp) war die leider aus, in der Nähe stand dafür diese Creme.
Für unglaubliche 12 Euro und dazu diese Inhaltsstoffliste, die wurde – nach einem ermutigenden Test auf dem Handrücken – sofort eingesackt.
Und ich finde sie umwerfend. Sie erfüllt die ganze Liste meiner Ansprüche an eine Nachtcreme für die Augen: null reizend oder kriechend, langanhaltend pflegend (nach dem Aufstehen fühlt sich die Augenpartie immer noch „cremig“ an), zu einem vernünftigen Preis, ergiebig, ohne kritische Inhaltsstoffe und superfett.
Das Wollwachs schlägt sich in der Konsistenz nieder, die ist sehr sehr fest (was vielleicht nicht allen gefällt) , lässt sich ergo nicht so einfach verteilen wie flüssigere Produkte.
Die Augenpartie glänzt danach auch vor lauter Fett, die Creme ist erst nach ner halben Stunde (oder mehr) komplett eingezogen.
Ich fände sie als Creme für tagsüber komplett ungeeignet, aber für nachts ist sie perfekt, weil sie nicht kriecht, beruhigt und supergut pflegt.
Habe also meine Augen-Nachtcreme gefunden (endlich!) und hoffe, das sie nie mehr aus dem Sortiment geht.


INCI:
Wasser, Olivenöl, Wollwachs, Avocadoöl, Sheabutter, Rosenblütenwasser, Orangenblütenwasser, Bienenwachs, Holunderwurzelextrakt, Magnolienextrakt, grüner Teeextrakt, Kakaobutter, pflanzliches Vitamin E, spagyrische Essenz von Rose, Gold, Silber, Schwefel


21.08.2016 14:21 Uhr
5 Auszeichnungen
Ich komm mit den „normalen“ Nagellackentfernern gerade gar nicht mehr klar. Vielleicht werden meine Hände einfach anspruchsvoller (aka: älter) und verknusen so manches nicht mehr einfach so, auf jeden Fall habe ich (nach einem letzten „Zusammenstoß“ mit einem Isana-Nagellackentferner nach dem meine Finger aussahen wie nach einem Horrortrip durch die Sahara) beschlossen, dass ab sofort mit pflegenderen Produkten abgelackt wird.
Das ist so eins.
Man kann es öffnen, ohne das sich das Zimmer mit einer Lösungsmittel-Wolke füllt und die Nägel und Finger sind nach dem Ablacken nicht trocken, sondern gepflegt-ölig.

Nachteil ist natürlich die Verlängerung des Ablackprozesses.
Es gibt da wohl nur dieses Enweder-Oder, entweder schnell aber aggressiv oder schonend und langsam.
Sehr langsam. Wirklich richtig langsam. Ähnlich wie bei Pads, die ja auch meist eher ölig-pflegend sind und die Zeit, die für das Ablacken einkalkuliert werden sollte fast verzehnfachen.
Finger für Finger reibt man den Nagellack runter und gleichzeitig das Öl in den Nagel ein – damit spare ich mir auf jeden Fall sehr oft das Nagelöl, das muss nicht mehr jedes Mal sein.
Die Flasche hat das mittlerweile weit verbreitete Design, bei dem nur noch ein Wattepad ein paar mal oben auf gedrückt werden muss.

FAZIT: Nichts für Leute, denen „schnell“ beim Ablacken wichtig ist.
Ansonsten unbedingt empfehlenswert für gepflegte Nägel und Nagelhaut.


21.08.2016 14:15 Uhr
4 Auszeichnungen
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich diesen Mascara das erste Mal in der Hand hatte.
Eine Freundin hatte ihn damals gerade im Karstadt geklaut und erlaubte mir für irgendeine Festivität ihn zu benutzen.

Ich war sofort verliebt. Zu der Zeit war Leopardenfell ohnehin mal wieder „le dernier cri“, Leopardenfall auf allem und jedem (und zwar wortwörtlich: das Leo-Muster auf dem Top setzte sich im besten Fall auf dem Arm fort) – und dieser Mascara mit seiner gold-braunen-Leo-Maserung auf Metall machte da auf jeden Fall Eindruck.
Und ich weiß noch, dass ich das Produkt selbst auch umwerfend fand und unbedingt haben wollte und der Freundin neidete, wann immer sie es hervor zog.

Nach all den Jahren kriegt mich Leo-Muster immer noch, aber es war die Erinnerung an die „Wahnsinnswimpern“ die den Kaufimpuls gab.

Sie ist noch immer die Königin der Wimperntrennung. Nicht Verdichtung, Verlängerung, Aufplusterung etc., sondern der Trennung.
Ich habe – darin sind meine Wimpern dem Kopfhaar sehr ähnlich – feine, aber viele Wimpern, was mit nichts so gut rauskommt wie mit diesem Mascara.
Der verhindert nicht einfach die Mono-Wimper und Klumpen, der lässt wirklich jede einzelne Wimpern akkurat einzeln getrennt in perfekter Parallelausrichtung zur Nachbarwimpern da stehen und selbst bei der dritten Lage Mascara funktioniert dieser Trick noch (mehr sollte aber nicht).
Das Ergebnis ist in der Tat sehr felin: Natürlich wegen der Fächerwirkung und weil die Wimpern fein und dicht aussehen, aber auch, weil der Schwung sehr speziell ist und die Wimpern zum Augenaußenwinkel hin länger wirken.
Ein traumhafter Mascara und einer der wenigen Hochpreismascara, die die Kohle aus meiner Sicht wirklich wert sind.


21.08.2016 14:13 Uhr
1 Auszeichnungen
Was den Haben-Will-Reflex hier ausgelöst hat war das eigenwillige Design des Pinsel (Dreiecksform).
Ich benutze für Concealer nie Pinsel, kann daher nichts darüber sagen, wie er sich da macht.
Als Lidschatten-Pinsel hat er Vor- und Nachteile:
Diese Form des Pinsels finde ich für Puder-Lidschatten eher mäßig geeignet, weil sie sehr straff und unflexibel und unbuschig sind und daher, bei Aufnahme von zu viel Produkt oder zu enthusiastischen Vorgehen, den Lidschatten ganz gern mal über den kompletten Augenbereich oder gleich auf die Wangen stäuben.
Für Creme-Lidschatten hingegen super.
Weshalb ich ihn trotzdem regelmäßig auch für Puderlidschatten nutze ist, das die Form optimal ist um die Farbe auf dem Lid auch an die Kanten und in die Ecken zu bringen ohne darüber hinaus zu Stäuben. Und dazu muss dann eben nicht der Pinsel gewechselt, sondern einfach nur angeschrägt werden.
Desweiteren taugt er auch zum Betonen der Lidfalte und kriegt das auch weit besser als die meisten buschigen Pinsel hin, weil er exakt in der Falte liegt.
Fazit: Nicht unbedingt mein heiliger Gral, werde ich aber sicher nachkaufen.


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