RunaRunas Kosmetik-Kommentare

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Runa vor 3 Monaten 2
8
Bewertung

Intensiv und weich zugleich
NYX scheint sich wohl für „nix“ zu schade :)) - sei es an Ideen, Variationen oder eben einer Farbauswahl. Allein unter der Kategorie Lippenstift, also ohne Glosses und so, finden sich auf der Webseite 25 Varianten, sei es als regulär anzusehender Lippenstift oder als Liquid, Puff, das in Shine, Matte, Lingerie, Candy und wie sie sonst noch alle heißen mögen.

Lippenstifte sind bei mir nicht unbedingt tägliches Programm, eher eine Laune. Standard ist viel mehr etwas in Richtung „Lippenpflege mit leichter Farbgebung“ oder eben Glosses.
Mir ging es hier aber um etwas dauerhafteres an Farbe, jetzt so zum Beispiel, wo man nicht ständig nachlegt, gerade, wenn man auch mal draußen ist. Und da kam mir dieser „Dirty Talk“ (Bright Berry) hier aus der „Shout Loud“ - Serie gerade richtig, gerade auch wegen der schönen Farbe.

Dieser cremige Lippenstift ist intensiv und hat eine sehr hohe Deckkraft. Das merkt man gleich beim Auftragen und bei sehr trockener Lippe gleitet der Stift nicht gerade gut (vielleicht hat NYX deshalb zufällig auch einen Primer für die Lippe im Angebot).
Allein ein Zug über eine Lippe reicht mir der Farbabgabe wegen schon fast für beide, wenn man das Produkt denn durch zusammenpressen auf Ober- und Unterlippe verreibend verteilen will. Großartig „aufbauen“ oder intensivieren müsste man hier also in der Richtung kaum etwas.
Trotz dem Effekt beim Auftragen bleibt der Lippenstift darum im weiteren Verlauf aber nicht irgendwie klebrig, sondern würde ich das viel mehr als schön cremig bezeichnen wollen, wirklich toll. So wird er auch nicht unangenehm zum Beispiel beim Sprechen. Nein nein, im Gegenteil, er vermittelt mir insgesamt schon ein gutes und angenehmes Tragegefühl und hält die Lippen weich und so auch schön feucht sogar, gerade auch beim Sprechen, trocknet also deswegen kaum spürbar aus.

Look und Wirkung sind schon „Satin-like“, das allerdings mit einer deutlichen Tendenz zu „matt“.

Die Haltbarkeit finde ich in Ordnung, die Abgabe von Produkt an Trinkgefäßen z.B. fast schon auffallend gering - da hätte ich mit deutlicheren Spuren gerechnet.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Andererseits bin ich mir aber nicht sicher, ob ich mit diesen Eigenschaften auch noch im Sommer einen aus dieser Serie wählen würde. Das mag vielleicht nur ein aktuelles Gefühl sein wegen der aktuell gewählten, sehr intensiven Farbe und bleibt abzuwarten, mal sehen, ich würde berichten! ;)

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Nett am Rande:
Das Herzchen auf der Oberseite der Kappe zeigt in etwa genau die Farbe des Inhaltes. Wer sich also ein ganzes Sortiment zulegen will und sie nebeneinander in Reihe oder Block aufstellt, hat nicht allzu große Schwierigkeiten beim Suchen und Finden - das gilt ebenso, wenn man 2 oder mehr davon in der Handtasche hat! :))


1 Antwort

Runa vor 3 Monaten 3
8.5
Bewertung

Highlighter oder Illuminator ...
Hmmm ... die bisher hier gemachten Meinungen (incl. in den Antworten) teile ich so nicht, denn die Frage für mich ist, wie ich das Produkt einsetze.
Für mich handelt es sich deshalb hierbei auch nicht um einen typischen Highlighter, wie dieser Illuminator komischerweise wohl gerne gerade auch im Handel bezeichnet wird.
Ich meine, dass sich damit sogar sehr unterschiedliche Effekte erzielen lassen, deshalb mal meine Erfahrungen damit.

Um etwas mehr lebhafte Frische (wer es so sehen will, auch „Glow“) ins Gesicht zu zaubern, trage ich den Illuminator gleich nach der Gesichtsreinigung auf dem ganzen Gesicht auf und erst danach eine Foundation, falls die gewünscht ist. Wie immer, lässt sich die Intensität dabei sehr gut über die benutze Menge steuern. Da ebenfalls flüssig, kann man das natürlich auch zusammen gleich mit der Foundation gemischt machen, was ich persönlich allerdings als etwas risikoreich sehe, hier die gewünschte Mischung für die gewünschte Optik zu finden, da hatte ich genug an Fehlversuchen und Gleichmäßigkeit.

Im Sinne eines Highlighten (Akzente setzen!) tupfe ich gelegentlich auch mal eine nur kleine Menge in die Beuge zwischen Daumen und Zeigefinger, nehme minimal davon mit einem kleineren Pinsel auf (verwischen) und bringe das Produkt anschließend ohne Druck an die gewünschten Stellen. Und auch das funktioniert prima und ohne gleich einen wirklichen Glitter-Effekt zu haben, wenn man es nicht gleich übertreibt. Ich finde, das lässt sich prima aufbauen so, und bei einem gesellschaftlichen Abend oder Ereignis zum Beispiel, dann auch mal (gerne) etwas mehr.

Ich habe das bisher so ganz nach meinen Vorstellungen nutzen können, im Sommer mit der Variante 02 „Gleam“ (Golden Peach Pearl) und jetzt in der weniger gesichtsgebräunten Jahreszeit mit der 01 „Sunbeam“ (Pale Pink Pearl), bei der sich mir die Namensgebung allerdings nicht so ganz erschließt!

Die noch dunkleren Farbtöne kommen für mich allerdings nicht mehr weiter in Frage.


Runa vor 3 Monaten 1
9.5
Bewertung

Sehr geil ...
(... um im Kontext zu Sani‘s Vorstellung und Kommentar zu bleiben ...) ... ;)

Hinzufügen bräuchte ich „technisch“ eigentlich schon mal nichts, und die Begeisterung teile ich uneingeschränkt! Das die Lidschatten der Intensität wegen mehr oder weniger „aufgebaut“ werden müssen, gefällt mir dabei eigentlich sogar sehr, denn so lassen sie sich besser mit- oder ineinander verblenden.

Das Angebot an Farben hat sich aktuell auf 19 Farben erhöht, scheinbar werden aber auch einzelne Farben aus dem Programm genommen und neue hinzugefügt.
Ich nutze im Moment (gelegentlich) die „Girl Talk“ (Opalescent Pink) für den Bereich oberhalb der Augenlider und auf den Augenlidern die „Dollface“ (s. Bilder).

Runa vor 3 Monaten 2
8.5
Bewertung

Für einen Hauch von Farbe
Ich hätte auch sagen können:
„Ein bisschen Sommer aus der Dose“ - aber das ist ja ein Kommentar nicht nur für die sommerlosen Monate, darum!

Ab und zu mag man vielleicht ja ganz losgelöst von Witterung und Jahreszeiten doch mal etwas mehr Teint im Gesicht haben, vielleicht einen Touch „gebräunter“ aussehen. Genau deswegen habe ich mir diesen Bronzer zugelegt.

Es handelt sich hierbei um einen leicht cremigen, gepressten, kompakten Puder, erhältlich in aktuell 6*Farben. Alle haben natürlich schon das Ziel, Farbe zu zeigen, aber das kann man ja bekanntlich individuell ganz selbst steuern.

Aufzutragen, auch um gut zu verblenden, geht es für mich am besten mit einem etwas größerem Puder-Pinstel. Nur gerade mal 2 oder 3 Mal über das Produkt gestreift, nimmt der Pinsel für den Anfang schon mal eine gute Menge an Bronzer auf, welche man flächig und ohne viel Druck gut über das Gesicht verteilen kann. Auf die noch ziemlich frisch (mit Tagespflege, Primer oder Foundation) vorbehandelte Haut zum Beispiel verschmilzt der Bronzer super mit der Haut, lässt sich nach Belieben toll einarbeiten. Die Deckkraft ist schon ordentlich, lässt sich aber gut steuern und das gewünschte Ergebnis ist am Ende sicher nur eine Frage von etwas Übung.
Was so ein All-Over-Puder als „Finish“ angeht, hatte ich bisher mehr auf loses Puder gesetzt. Das hier überzeugt mich allerdings schon mindestens genau so. Vielleicht sogar noch etwas mehr, zumindest in der jetzigen Jahreszeit, weil es eben wegen der leicht cremigen Textur so gut wie mit jedem Gesichtspflegeprodukt verschmilzt.

Entsprechend der Beschreibung ist es ja auch ein Body-Bronzer, also auch gut für Hals/Dekolleté - wer es denn möchte.
Aktuell habe ich dafür keinen Bedarf, gerade auch Anlasslosigkeit und darüber hinaus der Tatsache, etwas zugeknöpfter rumzulaufen. Aber ich kann mir schon gut vorstellen und glaube, dass der Effekt da nicht viel anders sein wird und sich der Bronzer so zum Beispiel auch nicht so „absetzen“ wird.

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* Ich nutze aktuell die Variante 01 Free Spirit (Light Rose Gold)


Runa vor 3 Monaten 2
9
Bewertung

Tägliches (6) - Mascara
Im Drogeriemarkt mit dem größten NYX-Angebot in noch zumutbar erreichbarer Umgebung gab es eine Miniatur als Zugabe für einen Kauf von NYX-Produkten von mehr als 20€. Eine nette Sache, erscheint das Teil doch anschließend auf dem Kassenbon doch mit einer + und anschließender „-Buchung“ von 4,95€ für 5ml Inhalt.

Die Bürste zum Auftragen ist gummiert, dafür aber doch recht fein und in der Form nenne ich es mal „gewellt“, so das sich auf 2 Seiten in der Mitte eine Erhebung nach oben ergibt und auf den 2 anderen Seiten dann eben eine Senkung nach unten (ich füge mal 2 entsprechende Bilder gleich bei). Ich persönlich finde die Größe der Bürste schon als etwas groß, aber trotzdem doch auch erstaunlich gut zu handhaben.

Die Absicht der Bürste, Volumen mit Schwung in den Wimpern aufzubauen, funktioniert meiner Ansicht nach so irgendwie ebenfalls unerwartet gut (Liftscara ist in der Hinsicht da schon ein nettes Wortspiel). Eine gewisse Basis an Wimpernlänge muss dafür natürlich schon vorhanden sein, um so einen Schwung auch etwas hinzukriegen.

Die Mascara ist nicht trocken, lässt sich so sehr gut und fast mit einem Wisch auftragen und erzeugt ein Mattschwarz auf den Wimpern. Für mich reicht für ein schon gut sichtbares, aber trotzdem noch so ziemlich normal wirkendes Wimpernbild ein einmaliges Auftragen. Wer es denn allerdings etwas heftiger möchte, kann das mit einem zweiten Auftragen nochmal deutlich verstärken oder intensivieren, je nach vorhandenen Wimpern und deren Länge bis ins Dramaturgische vielleicht! :))

Meine quasi „Referenz“ für eine Mascara ist ja eigentlich die Hypnôse Doll Eyes von Lancôme. Mit der hier allerdings komme ich wegen ihrer Konsistenz und auch der Bürste wegen schon angefangen beim Auftragen fast besser zurecht.
Die Haltbarkeit finde ich ebenfalls sehr respektabel. Im normalen Alltag, wo ich diese hier bisher verwende, habe ich zumindest noch nicht nachgetuscht. Bröckelig wird bisher auch nichts, und es gibt auch keine Probleme mit den Augen.
Wasserfest ist sie nicht, passt mir allerdings auch ganz gut, und so lässt sie sich auch für eine Mascara wieder gut entfernen. Wenn beim Auftragen mal etwas schief geht, kann man die Mascara mit einem schnell geknicktem Pad sogar im ersten Moment auch noch gut wegwischen.

Eigentlich bin ich schon so ein bisschen begeistert. Nachdem das Mini-Teil dann auch aufgebraucht war, habe ich gestern ohne Zögern oder groß drüber nachzudenken die Mascara in Normalgröße (10ml für 11,85€) gekauft.
2 Antworten

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