Peanut
Kosmetik-Rezensionen
K-Beauty war gestern. J-Beauty ist heute.
Schrieb neulich eine Frauenzeitschrift. Nun gebe ich nicht viel darauf, was hornbebrillte Beauty-Redeakteurinnen oder andere überschätzte Schreiberlinge so behaupten (nein, ich mag sie nicht -- merkt man vielleicht), gelegentlich haben sie aber nun mal das richtige Gespür für Trends und den Finger am Puls der Zeit. Vielleicht flaut der Korea-Beauty-Hype momentan tatsächlich ab und wird von japanischen Schönheitsgeheimnissen abgelöst, zumindest von der außerasiatischen Warte aus gesehen.
Wie auch immer: Japan hat eine lange und bemerkenswerte Beauty -Tradition, charakterisiert durch Purismus und Hochwertigkeit. Marken wie Shiseido oder Annayake sind nur wenige Beispiele für japanische Schönheitspflege. Denen ist es herzlich egal, ob sie in Europa oder sonst wo im Trend liegen: Sie biedern sich nicht an und setzen unbeirrt auf die genannten Qualitäten.
Mitomo scheint außerhalb Japans nicht ganz so bekannt zu sein wie beispielsweise Shiseido, das wird sich mit dem angeblichen J-Beauty-Trend möglicherweise ändern. Diese Maske von Mitomo (6er-Packung) ist jedenfalls schon mal in allen Belangen typisch japanisch: Reduziert und edel in der Aufmachung und hochwertig was das Produkt selbst angeht.
Die Tuchmasken sind sehr angenehm in der Verarbeitung und Haptik und auch die Flüssigkeit fühlt sich auf der Haut wunderbar an. Ich habe das Gefühl, die Haut wird durchfeuchtet aber nicht aufgeschwemmt, gleichzeitig meine ich einen tollen adstringierenden Effekt zu spüren.
Meine Poren wirken nach der Anwendung tatsächlich gut gereinigt und verkleinert: Deutlich! Für meine Verhältnisse schon mal nicht schlecht, meine Poren sind normalerweise sehr renitent und lassen sich von nur wenigen Produkten beeindrucken.
Verträglich ist der ganze Spaß ebenfalls, keine Irritationen soweit. Auch gibt es im Bad und Gesicht keine schwarze Sauerei, denn die Maske enthält zwar Kohle (INCI), ist aber erstaunlicherweise komplett durchsichtig.
Ergiebig ist sie auch, denn ich benutze sie nur in der T-Zone, zerschneide sie mir also in kleine Stücke. Die unbenutzten Stücke packe ich sauber weg, sodass mir eine Maske für gut 3 Anwendungen reicht.
Empfehlenswert! Wer interessiert ist, möge doch bei TK Maxx bei den Masken gucken.
Wie auch immer: Japan hat eine lange und bemerkenswerte Beauty -Tradition, charakterisiert durch Purismus und Hochwertigkeit. Marken wie Shiseido oder Annayake sind nur wenige Beispiele für japanische Schönheitspflege. Denen ist es herzlich egal, ob sie in Europa oder sonst wo im Trend liegen: Sie biedern sich nicht an und setzen unbeirrt auf die genannten Qualitäten.
Mitomo scheint außerhalb Japans nicht ganz so bekannt zu sein wie beispielsweise Shiseido, das wird sich mit dem angeblichen J-Beauty-Trend möglicherweise ändern. Diese Maske von Mitomo (6er-Packung) ist jedenfalls schon mal in allen Belangen typisch japanisch: Reduziert und edel in der Aufmachung und hochwertig was das Produkt selbst angeht.
Die Tuchmasken sind sehr angenehm in der Verarbeitung und Haptik und auch die Flüssigkeit fühlt sich auf der Haut wunderbar an. Ich habe das Gefühl, die Haut wird durchfeuchtet aber nicht aufgeschwemmt, gleichzeitig meine ich einen tollen adstringierenden Effekt zu spüren.
Meine Poren wirken nach der Anwendung tatsächlich gut gereinigt und verkleinert: Deutlich! Für meine Verhältnisse schon mal nicht schlecht, meine Poren sind normalerweise sehr renitent und lassen sich von nur wenigen Produkten beeindrucken.
Verträglich ist der ganze Spaß ebenfalls, keine Irritationen soweit. Auch gibt es im Bad und Gesicht keine schwarze Sauerei, denn die Maske enthält zwar Kohle (INCI), ist aber erstaunlicherweise komplett durchsichtig.
Ergiebig ist sie auch, denn ich benutze sie nur in der T-Zone, zerschneide sie mir also in kleine Stücke. Die unbenutzten Stücke packe ich sauber weg, sodass mir eine Maske für gut 3 Anwendungen reicht.
Empfehlenswert! Wer interessiert ist, möge doch bei TK Maxx bei den Masken gucken.
2 Antworten
Eine Offenbarung
Dieses Produkt kommt aus Polen, ist aber international erhältlich und, wie es aussieht, als Konkurrenz zum MakeUp-Eraser bekannt. Ich selbst habe es zufällig bei TK Maxx gefunden und gleich mitgenommen.
Die Verarbeitung gefällt mir super: Der Fleece-Stoff ist superkuschelig und die Form des Handschuhs bzw. Fäustlings ideal. Ich finde diese Form praktischer als einen einfachen Lappen -- eben handlicher. Super finde ich auch, dass man den Handschuh an der Schlaufe aufhängen kann, damit er durchtrocknen kann. Wie haltbar das Produkt ist, kann ich noch nicht sagen.
Für mein Gesicht (unreine aber empfindliche Haut, die sich schnell rötet) ist der Handschuh eine Offenbarung. Ich benutze ihn nicht zum Abschminken, sondern als Reinigungstool fürs Gesicht, gerne mit Cleanser. Und was soll ich sagen: Mein Gesicht ist tiptop rein und überhaupt nicht gereizt. Da können noch nicht mal supersofte Wattepads mithalten. Es fühlt sich an, als würde man die Haut mit einer nassen Fleece-Tagesdecke oder einem Stofftier reinigen, der Witz aber ist: Es funktioniert grandios!
Nach der Benutzung wasche ich den Handschuh mit Kernseife aus (funktioniert easy) und befördere ihn einmal wöchentlich in die Waschmaschine.
Ganz ehrlich: Nie wieder ohne!
Die Verarbeitung gefällt mir super: Der Fleece-Stoff ist superkuschelig und die Form des Handschuhs bzw. Fäustlings ideal. Ich finde diese Form praktischer als einen einfachen Lappen -- eben handlicher. Super finde ich auch, dass man den Handschuh an der Schlaufe aufhängen kann, damit er durchtrocknen kann. Wie haltbar das Produkt ist, kann ich noch nicht sagen.
Für mein Gesicht (unreine aber empfindliche Haut, die sich schnell rötet) ist der Handschuh eine Offenbarung. Ich benutze ihn nicht zum Abschminken, sondern als Reinigungstool fürs Gesicht, gerne mit Cleanser. Und was soll ich sagen: Mein Gesicht ist tiptop rein und überhaupt nicht gereizt. Da können noch nicht mal supersofte Wattepads mithalten. Es fühlt sich an, als würde man die Haut mit einer nassen Fleece-Tagesdecke oder einem Stofftier reinigen, der Witz aber ist: Es funktioniert grandios!
Nach der Benutzung wasche ich den Handschuh mit Kernseife aus (funktioniert easy) und befördere ihn einmal wöchentlich in die Waschmaschine.
Ganz ehrlich: Nie wieder ohne!
7 Antworten
Korres schlägt sie alle
Die Tinted Lipbalms: Ach ja. Liebe ich, bin aber auch sehr, sehr kritisch. Farbe und Pflege muss gleichermaßen stimmen, was leider selten der Fall ist. Entweder stimmt die Pflege und die Farbe ist mau, blass, langweilig oder nicht da, oder die Farbe ist toll aber die Pflege nicht vorhanden.
Die Korres-Stifte scheinen eine Ausnahme zu sein! Dieser Stick ist neben "Pink" mein zweiter aus der Reihe und ich liebe ihn. Die Farbe ist herrlich peachy, ohne zu orange zu sein. Geht leicht in Richtung Nude, einfach schnuckelig.
Die Pflege ist top, nicht zu vergleichen zu dem typischen Kompromiss, den man bei farbigen Sticks eingehen muss.
Korres schlägt die Konkurrenz einfach um Längen.
Die Korres-Stifte scheinen eine Ausnahme zu sein! Dieser Stick ist neben "Pink" mein zweiter aus der Reihe und ich liebe ihn. Die Farbe ist herrlich peachy, ohne zu orange zu sein. Geht leicht in Richtung Nude, einfach schnuckelig.
Die Pflege ist top, nicht zu vergleichen zu dem typischen Kompromiss, den man bei farbigen Sticks eingehen muss.
Korres schlägt die Konkurrenz einfach um Längen.
3 Antworten
Peanut vor 7 Jahren
Ordinäre Vaseline
Dieses Lippenpeeling brachte ich mir aus dem Urlaub mit. Leider reicht die positive Konnotation mit der schönen Zeit nicht aus, um das Produkt toll zu finden: Es ist nämlich alles, nur eben nicht wie ein Lippenpeeling sein sollte.
Erstens besteht es in der Hauptsache aus gewöhnlicher Vaseline: Ein No-go. Lippenpeeling sollte essbar sein, damit man es einfach ablecken kann und nicht abwaschen muss.
Dann schmeckt es ekelig. Wie Schuhcreme. Nicht dass ich je welche gegessen hätte, aber so stelle ich mir den Geschmack von Erdal vor *yuck*. Raspberry?? Nö.
Dann peelt es nicht. Die Zuckerkristalle sind zu fein und zu spärlich, als dass man hier vom Peelingeffekt reden könnte.
Nope, das war wohl nichts.
Erstens besteht es in der Hauptsache aus gewöhnlicher Vaseline: Ein No-go. Lippenpeeling sollte essbar sein, damit man es einfach ablecken kann und nicht abwaschen muss.
Dann schmeckt es ekelig. Wie Schuhcreme. Nicht dass ich je welche gegessen hätte, aber so stelle ich mir den Geschmack von Erdal vor *yuck*. Raspberry?? Nö.
Dann peelt es nicht. Die Zuckerkristalle sind zu fein und zu spärlich, als dass man hier vom Peelingeffekt reden könnte.
Nope, das war wohl nichts.
Für Labello ganz gut
Labello ist nicht meine Lieblingsmarke was Lippenpflege angeht. Andere finde ich einfach besser. Diese Limited Edition hat mich trotzdem angesprochen: Vielleicht traue ich der Avocado einen gewissen Extra-Pflegeeffekt zu, keine Ahnung.
Nun ja: Ob es tatsächlich an der Avocado liegt oder nicht, jedenfalls finde ich den Stick etwas besser als die normalen Labellos. Von einer 24h-Stunden-Pflege kann natürlich nicht die Rede sein. Aber die Lippen haben durchaus was von dem Stick.
Der SLF 15 ist im Sommer ganz klar ein sinnvolles Plus, weißelt auch nicht, passt schon.
Die Limited Edition gibt es jetzt (fast) überall zu kaufen, auch in der Sorte Melone.
Nun ja: Ob es tatsächlich an der Avocado liegt oder nicht, jedenfalls finde ich den Stick etwas besser als die normalen Labellos. Von einer 24h-Stunden-Pflege kann natürlich nicht die Rede sein. Aber die Lippen haben durchaus was von dem Stick.
Der SLF 15 ist im Sommer ganz klar ein sinnvolles Plus, weißelt auch nicht, passt schon.
Die Limited Edition gibt es jetzt (fast) überall zu kaufen, auch in der Sorte Melone.
1 Antwort





