Peanut
Kosmetik-Rezensionen
Peanut vor 5 Jahren
Toller Lidschattenpinsel
Ich bin zwar keine Pinsel-Queen, weshalb mein Kommentar für Kenner von keinem hohen Informationswert sein wird. Aber vielleicht finden ja wenig Eingeweihte wie ich gefallen daran -- wie auch an dem Pinsel.
Dies ist ein Lidschattenpinsel zum Auftragen von Puderlidschatten. Als Blender ist er nur so mittel geeignet, denn er ist leicht abgeflacht. Zur Not kann man ihn auch zweckentfremden, denke ich mal. Abgerundet und fluffig genug ist er, aber der Länge nach eben auch leicht abgeflacht.
Er nimmt nicht zu viel und nicht zu wenig Lidschatten auf und gibt ihn gleichmäßig ab. Natürlich kommt es immer auch auf die Lidschatten an, aber im Vergleich zu manch anderem Pinsel produziert man weniger fleckige Ergebnisse.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Länge. Sie ist recht kompakt im Vergleich zu den meisten anderen Pinseln, die ich so kenne. Aber sobald man sich umgewöhnt hat liegt er bestens in der Hand.
Dies ist ein Lidschattenpinsel zum Auftragen von Puderlidschatten. Als Blender ist er nur so mittel geeignet, denn er ist leicht abgeflacht. Zur Not kann man ihn auch zweckentfremden, denke ich mal. Abgerundet und fluffig genug ist er, aber der Länge nach eben auch leicht abgeflacht.
Er nimmt nicht zu viel und nicht zu wenig Lidschatten auf und gibt ihn gleichmäßig ab. Natürlich kommt es immer auch auf die Lidschatten an, aber im Vergleich zu manch anderem Pinsel produziert man weniger fleckige Ergebnisse.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Länge. Sie ist recht kompakt im Vergleich zu den meisten anderen Pinseln, die ich so kenne. Aber sobald man sich umgewöhnt hat liegt er bestens in der Hand.
Wer Probiergrößen kauft, ist selber schuld
Um es gleich zu sagen: Diese 100% Bio-Sheabutter ist ganz wunderbar und wirksam. An ihr selbst gibt es nichts auszusetzen.
Wohl aber an der Preisgestaltung der Probiergröße 20 g. Es ist ein alter Hut, dass sich Minis nicht rechnen, man sollte besser die Fullsize kaufen und sie dann gegebenenfalls in ein kleines Gefäß umfüllen. Insofern bin ich eigentlich selbst schuld, ich hätte es besser wissen müssen. Da die Ware aber nicht ausgezeichnet war und am Regal auch kein Preis stand, bin ich einfach auf gut Glück zur Kasse (bei Alnatura). Da traf mich der sprichwörtliche Schlag: 4,95€ für 20 g, wobei der große Topf mit 100 g 9,95€ kostet.
Eine Frechheit. So toll das Produkt ist, so dreist ist diese Preispolitik. Im Übrigen macht sie nicht Alnatura, die Preise gibt Cattier (!) vor. Name it and shame it.
Wohl aber an der Preisgestaltung der Probiergröße 20 g. Es ist ein alter Hut, dass sich Minis nicht rechnen, man sollte besser die Fullsize kaufen und sie dann gegebenenfalls in ein kleines Gefäß umfüllen. Insofern bin ich eigentlich selbst schuld, ich hätte es besser wissen müssen. Da die Ware aber nicht ausgezeichnet war und am Regal auch kein Preis stand, bin ich einfach auf gut Glück zur Kasse (bei Alnatura). Da traf mich der sprichwörtliche Schlag: 4,95€ für 20 g, wobei der große Topf mit 100 g 9,95€ kostet.
Eine Frechheit. So toll das Produkt ist, so dreist ist diese Preispolitik. Im Übrigen macht sie nicht Alnatura, die Preise gibt Cattier (!) vor. Name it and shame it.
2 Antworten
Gegen die Oster-Tristesse
Ich denke, bei uns allen liegen die Nerven blank. War Ostern 2020 noch irgendwie hoffnungsvoll und experimentell, ist Ostern 2021 nicht mehr lustig, wir alle sind Lockdown-müde und sehen kein Ende in Sicht.
Sich abzulenken löst die Probleme zwar nicht, aber es hilft, nicht trübselig durch die Gegend zu schleichen. Bunte Farben und wohltuende Rituale können den kleinen, feinen Unterschied machen. Die Hasen-Maske von Balea ist so ein kleiner, feiner Unterschied. Klatscht man sie sich ins Gesicht, muss man grinsen. Das Hasengesicht mit der rosa Nase ist so albern, da kann man gar nicht ernst bleiben.
Dass die Maske bisserl dünn ist und es wirksamere Konkurrenz gibt, die auch deutlich nachhaltiger Feuchtigkeit spendet, spielt keine Rolle. Etwas Pflege gibt es hier immerhin, eine schöne Erfrischung und obendrauf bessere Laune.
Osterhasen sind einfach unschlagbar. Jedes Jahr! Ich jedenfalls kriege da Herzchen in den Augen.
Sich abzulenken löst die Probleme zwar nicht, aber es hilft, nicht trübselig durch die Gegend zu schleichen. Bunte Farben und wohltuende Rituale können den kleinen, feinen Unterschied machen. Die Hasen-Maske von Balea ist so ein kleiner, feiner Unterschied. Klatscht man sie sich ins Gesicht, muss man grinsen. Das Hasengesicht mit der rosa Nase ist so albern, da kann man gar nicht ernst bleiben.
Dass die Maske bisserl dünn ist und es wirksamere Konkurrenz gibt, die auch deutlich nachhaltiger Feuchtigkeit spendet, spielt keine Rolle. Etwas Pflege gibt es hier immerhin, eine schöne Erfrischung und obendrauf bessere Laune.
Osterhasen sind einfach unschlagbar. Jedes Jahr! Ich jedenfalls kriege da Herzchen in den Augen.
1 Antwort
Was ist das denn?
Ich habe ja schon einige Seifen der Seifenmanufaktur Brackenheim getestet und kommentiert: Größtenteils waren sie toll. Sowohl von der Konsistenz, der Cremigkeit, der Schaumbildung und vom Duft her. Pflegend waren sie ebenfalls alle.
Mit dieser wohlklingenden Seife bzw. Duschbutter komme ich überhaupt nicht klar. Vielleicht ist bei der Charge irgendwas schiefgelaufen, vielleicht aber gehört der toffeebraune Brocken so. Ich bin da etwas ratlos.
Jedenfalls: Die Seife ist rauh und haptisch unangenehm, auch schäumt sie sehr schlecht, die Hände rutschen an der Oberfläche ab. Da das Seifenstück von der Form her ohnehin etwas unhandlich ist, ist die Benutzung wenig komfortabel.
Dann müht man sich ab, damit überhaupt saubere Hände zu bekommen. Insbesondere wenn die Seife noch neu ist. Später bekommt sie eine ekelhafte Textur, fällt fast auseinander.
Der Duft: Hm. Undefiniert. So irgendwie süßlich-holzig-garnichts. Gefällt mir nicht wirklich.
Bin wirklich unsicher, ob ich das Ding aufgebraucht bekomme. Es war nicht eben billig, daher meine Weigerung, es einfach in die Tonne zu befördern. Eine Frustseife, auf der ich noch lange herumkauen werde -- uff.
Mit dieser wohlklingenden Seife bzw. Duschbutter komme ich überhaupt nicht klar. Vielleicht ist bei der Charge irgendwas schiefgelaufen, vielleicht aber gehört der toffeebraune Brocken so. Ich bin da etwas ratlos.
Jedenfalls: Die Seife ist rauh und haptisch unangenehm, auch schäumt sie sehr schlecht, die Hände rutschen an der Oberfläche ab. Da das Seifenstück von der Form her ohnehin etwas unhandlich ist, ist die Benutzung wenig komfortabel.
Dann müht man sich ab, damit überhaupt saubere Hände zu bekommen. Insbesondere wenn die Seife noch neu ist. Später bekommt sie eine ekelhafte Textur, fällt fast auseinander.
Der Duft: Hm. Undefiniert. So irgendwie süßlich-holzig-garnichts. Gefällt mir nicht wirklich.
Bin wirklich unsicher, ob ich das Ding aufgebraucht bekomme. Es war nicht eben billig, daher meine Weigerung, es einfach in die Tonne zu befördern. Eine Frustseife, auf der ich noch lange herumkauen werde -- uff.
DIESE Flasche!
Wenn ich mir die braune, geriffelte Plastikflasche des Haartonikums anschaue, muss ich automatisch an meinen Opa Marian denken: Er hatte so ziemlich alles in Braun. Er sah aus wie Winnetou, trug gerne Cognac-Leder, trank auch Cognac, guckte sepia-angebräunte 70er-Krimiserien und Italo-Western, spielte Schach auf einem selbst gezimmertem Schachbrett und genauso gut Akustik-Gitarre. Sagte ich schon -- alles in Braun?
Ja, Seborin hätte meinem Opa sicher gefallen, zum einen der wundervoll spritzige, herbe Lemongrass-Duft (oder doch eher Bergamotte?!), zum anderen hatte er pechschwarze Haare und Schuppen hätte er gar nicht gut gefunden. Und die Flasche hätte zu seiner Welt sowieso gepasst.
Auch ich finde Seborin knorke: Gerade weil es so retro ist. Die 60-er oder 70-er-Optik soll auch bitte so bleiben. Hippes Zeug, das ins Auge sticht und dann schneller weg ist als man "Hoppla" sagen kann, gibt es wie Sand am Meer.
Und dann der Duft: Genial zitrisch. Was auch immer da so typisch Haarwasser-mäßig riecht: Als Kind habe ich von der Friseurin genau diesen Duft auf die Rübe geschüttet bekommen. Es war nicht Seborin, es hieß "Petrol" und war wohl das sozialistische Pendant. Aber ich kann mir vorstellen, dass z.B. ein typischer Bestandteil von Haarwässern grundsätzlich diesen bestimmten Twist hat. Birke vielleicht? Ich bin da überfordert. Auf jeden Fall: Meine Güte riecht das mega!
Zu den Schuppen: Nun ja. Ich habe mir mit einem Übermaß an Leave-in-Glanzsprays und ordentlich Silis Schuppen zugezogen. Bei blonden Haaren fallen sie nicht gleich auf, sind aber weder schick noch irgendwie erwünscht. Statt meine Haare mit bösen, aufrauhenden Anti-Schuppen-Shampoos zu quälen, kaufte ich das Tonikum und füllte es in einen Parfum-Pen um. Nach jeder Haarwäsche rauf damit auf die Kopfhaut: Weg waren die Schuppen, nach kaum drei-vier Anwendungen!
Ein weiteres Plus: Die Haare fetten weniger schnell nach, die Kopfhaut powert nicht so und ist ausgeglichener, geklärter.
Werde wohl bis zur Rente brauchen, diese Flasche aufzubrauchen. Sollte ich sie nachkaufen müssen, werde ich es mit Begeisterung tun. Immer und immer wieder.
Für mich ein Must-Have. Auf dich, Opa!
Ja, Seborin hätte meinem Opa sicher gefallen, zum einen der wundervoll spritzige, herbe Lemongrass-Duft (oder doch eher Bergamotte?!), zum anderen hatte er pechschwarze Haare und Schuppen hätte er gar nicht gut gefunden. Und die Flasche hätte zu seiner Welt sowieso gepasst.
Auch ich finde Seborin knorke: Gerade weil es so retro ist. Die 60-er oder 70-er-Optik soll auch bitte so bleiben. Hippes Zeug, das ins Auge sticht und dann schneller weg ist als man "Hoppla" sagen kann, gibt es wie Sand am Meer.
Und dann der Duft: Genial zitrisch. Was auch immer da so typisch Haarwasser-mäßig riecht: Als Kind habe ich von der Friseurin genau diesen Duft auf die Rübe geschüttet bekommen. Es war nicht Seborin, es hieß "Petrol" und war wohl das sozialistische Pendant. Aber ich kann mir vorstellen, dass z.B. ein typischer Bestandteil von Haarwässern grundsätzlich diesen bestimmten Twist hat. Birke vielleicht? Ich bin da überfordert. Auf jeden Fall: Meine Güte riecht das mega!
Zu den Schuppen: Nun ja. Ich habe mir mit einem Übermaß an Leave-in-Glanzsprays und ordentlich Silis Schuppen zugezogen. Bei blonden Haaren fallen sie nicht gleich auf, sind aber weder schick noch irgendwie erwünscht. Statt meine Haare mit bösen, aufrauhenden Anti-Schuppen-Shampoos zu quälen, kaufte ich das Tonikum und füllte es in einen Parfum-Pen um. Nach jeder Haarwäsche rauf damit auf die Kopfhaut: Weg waren die Schuppen, nach kaum drei-vier Anwendungen!
Ein weiteres Plus: Die Haare fetten weniger schnell nach, die Kopfhaut powert nicht so und ist ausgeglichener, geklärter.
Werde wohl bis zur Rente brauchen, diese Flasche aufzubrauchen. Sollte ich sie nachkaufen müssen, werde ich es mit Begeisterung tun. Immer und immer wieder.
Für mich ein Must-Have. Auf dich, Opa!
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